Geburt im Geburtshaus

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Anmeldungen sind vom positiven Schwangerschaftstest bist zur 30. Schwangerschaftswoche möglich.

Voraussetzungen für eine Geburt im Geburtshaus sind :

- regelmäßiges Treffen

- Auswahl nach Risikokatalog im

  Rahmen von QM

- Geburtsvorbereitungskurs im Haus

- Aufklärung und schriftliche Bestätigung zum Geburtsort

- Rufbereitschaft ab 36. bis 42. Schwangeschaftswoche

 

 Bei Urlaub,Krankheit und Fordbildung der Hebamme,muss zur Betreuung der Geburt die

 Klinik aufgesucht werden!

 

Jede Geburt ist anders. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht,Sie in Ihrer Entscheidung zu unterstützen,um die für Sie bestmögliche Art und Weise für die Geburt Ihres Kindes zu finden.

Sobald Sie ins Geburtshaus kommen,ist die Hebamme ausschließlich für Sie da.Sie sind zu keinem Zeitpunkt allein,Sie werden liebevoll,respektvoll und gedultig begleitet.

Unsere Geburtsräume im Geburtshaus Lebenslicht und im Nest Adebar bieten Ihnen alle Möglichkeiten die Wehen ganz nach ihren Bedürfnissen zu verarbeiten.Sie können hier wählen,ob Sie eine Wassergeburt,eine Geburt auf dem Geburtshocker oder eine Geburt in einer Ihnen angenehmen Position möchten.

Die ersten Eindrücke Ihres Babys werden Wärme,Geborgenheit und Körperkontakt sein.

Nach etwa 3 Stunden treten Sie gemeinsam mit Ihrem Baby den weg nach Hause an.Sie können aber auch indivituell länger bei uns verbleiben.

Sich in Ruhe und ohne Störung in sein Kind verlieben,Partner und Geschwisterkinder bei sich haben,sich von Anstrengungen und Wehen in vertrauter Umgebung erholen- drei von vielen Gründen für eine ambulande Geburt.

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Richtlinien B- Streptokokken

Bei den so genannten „Early-Onset-Infektionen“ handelt es sich um relativ seltene, gelegentlich jedoch septisch verlaufende Infektionen in der Perinatal-Zeit, deren Patho-Mechanismen noch nicht hinreichend aufgeklärt sind.

Bei der Frühsepsis werden noch vor oder während der Geburt die auslösenden Krankheitserreger von der Mutter auf das Kind übertragen. Am häufigsten handelt es sich bei diesen Krankheitserregern um Beta-Hämolysierende Streptokokken der Gruppe B oder um Escherichia coli. Aber auch Staphylococcus aureus, Klebsiellen, Enterokokken, Streptokokken anderer Gruppen, Listeria monocytogenes und Anaerobier, wie Bacteroides fragilis, können eine Frühsepsis verursachen

Diese Erreger stammen in der Regel aus dem Mastdarm der Mutter und steigen über die Scheide in den Gebärkanal und in die Gebärmutter auf. Dort bewirken sie eine Entzündung der Eihäute und gelangen in der Folge ins Fruchtwasser, das das noch nicht geborene Kind umgibt. Die Krankheitserreger werden mit dem Fruchtwasser von den betroffenen Kindern verschluckt und können so in die Lunge gelangen, wo sie eine Lungenentzündung auslösen können. Die Krankheitserreger können aber auch während des Geburtsvorgangs im Geburtskanal von den Neugeborenen aufgenommen werden und eine Infektion bewirken.

Von der Mutter erhalten Kinder während der Schwangerschaft über den Mutterkuchen zwar Abwehrkörper, eine sogenannte Leihimmunität, und nach der Schwangerschaft über die Muttermilch antiinfektiöse Substanzen zur Bekämpfung von Infektionen, aber diese genügen nicht immer, um eine Infektion und die sie auslösenden Krankheitserreger erfolgreich zu bekämpfen. So können sich die Krankheitserreger mit dem Blut über den ganzen Körper des Neugeborenen verteilen und auch an anderen Stellen zu weiteren Infektionen führen. Darauf versucht das Abwehrsystem zu reagieren und bewirkt eine überschießende Entzündungsreaktion, was zum Funktionsverlust lebenswichtiger Organe und damit zum septischen Schock führt, an dem die Neugeborenen ohne rechtzeitige Behandlung versterben. Dabei kann der Übergang vom gesund wirkenden Neugeborenen zum schwerst kranken Neugeborenen bis hin zum Tod oft nur wenige Stunden dauern.

Gerade für schwangere Frauen ist ein Streptokokken Test unabdingbar. Bei den B Gruppen handelt es sich im Allgemeinen um Erreger, die eine Vielzahl von Menschen in sich tragen ohne jedoch davon zu wissen.

Diese verursachen in der Regel keinerlei Symptome.

Für die werdende Mutter haben die Erreger allgemein keinerlei Auswirkungen.

Allerdings kann sich das Baby bereits vor oder während des Geburtsvorganges damit infizieren.

Der Streptokokken Test ist für die Mutter wie auch für das Baby völlig ungefährlich.

Ein positiver B- Streptokokken Test hat keinerlei Einfluss auf eine Außerklinische Entbindung.

Bei der Entbindung in der Klinik wird bei einem positiven B Streptokokken Test eine Antibiotikatherapie durchgeführt.

Im Geburtshaus ist keine Antibiotikatherapie möglich.

Antibiose

Nebenwirkungen einer Antibiose können bei der Mutter

allergische Reaktion der Haut mit Blasenbildung, Juckreiz und Schmerzen sein.

Beim Kind können die sich gerade in der Entwicklung befindlichen Darmbakterien

durch die Antibiotikagabe in Ihrer Entwicklung gehemmt und teilweise zerstört werden.

Die individuelle Immunabwehr welche das Kind durch die bei der Geburt aufgenommenen familiären Keime entwickelt wird dabei empfindlich geschädigt bzw. zerstört.

Für das Kind entstehen häufig Koliken durch den Zerfall positiver Darmbakterien, Pilze breiten sich aus und führen zur Gasbildung im Darm. Ein nicht oder nur unzureichend arbeitender Darm kann die Immunabwehr nur ungenügend steuern und es kommt gehäuft zu Soorbildung im Windelbereich, Hautausschlägen am gesamten Körper so wie eine erhöhte Neigung zu Erkältungskrankheiten und Magendarminfekten.

Die Erziehungsberechtigten sollten insbesondere in den ersten 48 Stunden bei jedem Wickeln auf folgende Warnzeichen achten und ggf. sofort Ihre Hebamme, Arzt/in informieren.

- HF > 150/ min., auffällige Atmung, Atemstillstand, KKT > 37,5 °C/ < 36.5°C

- schlaffer Muskeltonus, Lethargie, marmorierte, kalte Extremitäten, blass- graues Hautkolorit

- Trinkstörung, Exikose, Berührungsempfindlichkeit, geblähtes Abdomen, keine Darmgeräusche, Erbrechen

- reizbar sein

- niedrigen Blutdruck

- ungewöhnlich niedrige oder hohe Temperatur

- ungewöhnliche Herz und / oder Atemfrequenz

Streptokokken der Gruppe B können eine bakterielle Meningitis verursachen. Je später die Infektion auftritt, desto weniger problematisch sind die Infektionen.

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Rufbereitschaft Gebühr: 400,00 Euro

Aufklärungsgespräch

 

  

Hausgeburt

 

Auf Grund der neuen Richtlinien führen wir keine Hausgeburten durch.